Alaska > Nationalparks
Bild

Alaskas Nationalparks

DENALI NATIONAL PARK
Der Nationalpark ist mit 432.000 Besuchern jährlich der grösste Sightseeing-Magnet in ganz Alaska. Die zerklüfteten Bergzacken und schneebedeckten Gipfel des Denali National Park ragen so weit in den Himmel, dass sie sich oft in den Wolken verlieren. Majestätisch überragt wird die Szenerie von Mount Denali, der mit 6194 Metern nicht nur der höchste Berg Nordamerikas ist, sondern auch einer der schönsten. Die baumloste Tundra-Landschaft bietet beste Möglichkeiten für Tierbeobachtungen – im Park leben Grizzlybären, Luchse, Wölfe, Dallschafe, Karibus, Elche und zahlreiche Vogelarten.

Der Park ist für den öffentlichen Verkehr nicht zugänglich. Eine 144 Km lange Stichstrasse führt tief in den Park hinein und ein gut organisiertes Shuttlebus-System erlaubt den Besuchern, auf einem Tagesausflug die Schönheit und Faszination dieses Nationalparks zu erleben.

Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem eigenen Camper/Motorhome die ersten 50 Meilen selber in den Park hineinzufahren und dort auf einem Campingplatz für 3 Nächte zu übernachten. Diese Camping-Tickets müssen aber frühzeitig reserviert werden, da das Platzangebot im Park beschränkt ist.
Mehr informationen unter: Code: ALA030241


GATES OF THE ARCTIC NATIONAL PARK
Der Gates of the Arctic National Park and Preserve ist einer der schönsten Wildnisregionen der Welt und mit über 34.000 Quadratkilometern nach dem Wrangell-St. Elias National Park der zweitgrösste Nationalpark Alaskas. Er liegt nördlich des Polarkreises in der Brooks Range, Amerikas nördlichster Gebirgskette, und erstreckt sich bis zu der weiten Küstenebene der North Slope. Der Grossteil des Parks ist eine faszinierende Mischung aus vergletscherten Tälern, aus kargen, zerklüfteten Bergen und aus den Weiten der arktischen Tundra. Hier sind Grizzlybären, Wölfe, Dallschafe, Elche und Karibus zuhause.

Gates of the Arctic ist ein riesiges, völlig einsames Wildnisgebiet von der Grösse der Schweiz. Die üblichen Nationalpark-Einrichtungen, Besucherzentren oder Campingplätze sucht man vergebens. Es gibt auch keine ausgebauten Wanderwege, sondern nur die Trampelpfade der riesigen Karibu-Herden, die aus bis zu 490.000 Tieren bestehen können. Die einzigen Menschen, die man hier zu Fuss antrifft, sind Abenteurer und Jäger.
Von Fairbanks oder Bettles aus werden Tagesausflüge per Kleinflugzeug angeboten. Zudem werden im Sommer eine Vielzahl an Abenteuer-Touren, wie Flossfahrten oder Wandertouren angeboten, um diesen noch grösstenteil unerforschten Teil der Erde zu entdecken.


GLACIER BAY NATIONAL PARK
Mit hohen Bergen, von Eis geformten Fjorden, einer Vielfalt von Meerestieren und vor allem seinen bis ans Meer reichenden Gletschern gehört Glacier Bay zu Alaskas spektakulärsten Nationalparks. Über 90 Prozent der Parkbesucher fahren mit dem Kreuzfahrtschiff an der Glacier Bay vorbei, ohne an Land zu gehen. Die restlichen Besucher kommen vom Ort Gustavus oder von Bartlett Cove in den Nationalpark.

Zu den Bewohnern des Glacier Bay Parks gehören Buckelwale, Orcawale, Delfine, die immer seltener werdenden Steller-Seelöwen, Robben und Seeotter. Doch nicht nur Meerestiere sind in Glacier Bay beheimatet, sondern auch zahlreiche Bären: Braunbären und Schwarzbären sowie der seltene Blue Glacier Bär. Auch Elche, Wölfe, Sitka-Rehe, Bergziegen und Weisskopfseeadler streifen umher.

Man kann Kajakfahren und Bootsausflüge zur Wal- oder Gletscherbeobachtung unternehmen. Kajakfahrer finden in den geschützten tiefen Buchten entlang der Gletscher paradiesische Paddelreviere vor. An der Küsten kann man zelten, ob allein unterwegs oder mit einer geführten Gruppe. Bei Bartlett Cove gibt es auch ein 16 Kilometer langes Wanderwegenetz.


KATMAI NATIONAL PARK
Im Jahr 1912 brach der Novarupta Vulkan auf der Alaska Halbinsel aus und hinterliess ein mit Vulkangestein übersätes Gebiet, das man heute als Katmai National Park and Preserve kennt. Das Valley of 10’000 Smokes erhielt seinen Namen von den Tausenden von kleinen Löchern und Rissen in der Ascheablagerungen, aus denen Gas und Dampf aus dem heissen Grundwasser austraten.

Die enorme Popularität des Katmai National Park and Preserve liegt an seinen großen Bären-Vorkommen. Über 2000 der braunen Riesen halten sich im Park auf. Der grösste Besucherandrang herrscht im Juli, wenn sich die Bären im Brooks River einen Lachs nach dem anderen verspeisen. Sie stehen im Wasser und müssen meist nicht viel mehr tun, als ihr Maul zu öffnen und die springenden Lachse zu fangen. Man kann das Spektakel aus gerade einmal 30 Meter Entfernung beobachten. Ausflüge zur Bärenbeobachtung können von Kodiak, Homer und Anchorage aus arrangiert werden.


KENAI FJORDS NATIONAL PARK
Der Kenai Fjords National Park wurde im Jahr 1980 mit der Absicht gegründet, eines der faszinierendsten, undurchdringlichsten Wildnisgebiete Alaskas zu schützen. Der Park nahe Seward, ca. 208 Km südlich von Anchorage, ist ein grosses Gletscherparadies: Schnee und Eis bedecken 60 Prozent des Nationalparks, darunter das 2500 Quadratkilometer grosse Harding Icefield. Bei einem Schiffsausflug kommt man den ins Meer mündenden Gletschern und der wilden Tierwelt ganz nahe. Mit etwas Glück bekommen sie während der halbtägigen Bootstour die ganze Bandbreite an Wildtieren zu sehen, von Seeotter, Seelöwen und Robben über die weissen Dallschafe bis hin zu Orcawalen, Minkwalen, Buckelwalen und Finnwalen. Wer es abenteuerlicher mag, paddelt mit dem Kajak der Fjordküste entlang.


KOBUK VALLEY NATIONAL PARK
Das breite Flusstal des Kobuk River befindet sich 40 Km nördlich des Polarkreises in der Nähe der Inuvit-Stadt Kotzebue. Der Kobuk River fliesst über weite Strecken durch den Park. In den bis zu 50 Meter hohen Felsen, die den Fluss flankieren, finden sich Fossilien aus der Eiszeit. Eine Flossfahrt auf dem gemächlich dahinfliessenden Kobuk River enthüllt die Abgeschiedenheit, die landschaftliche Schönheit und den Tierreichtum dieser Gegend.
120 Kilometer östlich von Kotzebue stösst man auf eine der kuriosesten Naturerscheinungen Alaskas: die Great Kobuk Sanddünen. Die 65 Quadratkilometer grossen Great Kobuk Sand Dunes, die Little Kobuk Sand Dunes und die Hunt River Dunes nehmen den südlichen Teil des Kobuk Valley ein und bilden das grösste Sanddünen-Vorkommen in der Arktis. Die Gletscher und der Wind waren die Architekten dieser bis zu 35 Meter hohen Sanddünen.
Von Kotzebue, Kiana und Ambler werden Flüge in den Park angeboten, denn es führen weder Strassen in den Park, noch gibt es Einrichtungen für Besucher.


LAKE CLARK NATIONAL PARK
An der Westseite des Cook Inlet gegenüber der Kenai Halbinsel ist der Lake Clark National Park and Preserve in eine umwerfend schöne Landschaft gebettet. Auf einer Fläche von 145.000 Quadratkilometern breitet sich 160 Kilometer südwestlich von Anchorage ein Natur-Kaleidoskop bestehend aus hohen Bergketten Gletschern, Felstürmen aus Granit, donnernden Wasserfällen, einer wellenumtosten Küstenlinie und dem grössten See Alaskas aus.

Die meisten Lake-Clark-Besucher sind Angler, Flusswanderer oder Wildnis-erfahrene Rucksacktouristen. Die bevorzugten Transportwege im Park sind die drei ausgewiesenen Wildnisflüsse Chilikadrotna, Tlikakila und Mulchatna. Sie werden unter Raftern, Kanu- und Kajakfahrern als wahres Wasserparadies gehandelt. Der 80 Km lange Lake Clark eignet sich hervorragend zum Angeln.


WRANGELL ST. ELIAS NATIONAL PARK
Der Wrangell St. Elias National Park ist der grösste Nationalpark der USA und beheimatet 9 der 16 höchsten Gipfel des ganzen Landes, darunter der zweithöchste, der Mount Elias mit 5488 Metern. Hier gibt es mehr als 100 riesige Gletscher und damit das grösste nichtpolare Eisfeld.

In den Bergregionen leben Dallschafe und Bergziegen. Von den Wrangell Mountains bis zum Norden sind Karibus zuhause, während man in den niederen Buschregionen Elche antrifft. Bisons wurden 1950 im Copper River Valley ausgewildert, zwölf Jahre später auch entlang des Chitina River. Viele Nachkommen dieser Herden halten sich heute noch in dieser Region auf. Schwarzbären und Braunbären sind überall im Nationalpark unterwegs.

Der Park ist entweder per Kleinflugzeug ab Chitina oder mit einem geeigneten Fahrzeug über die ca. 100 Km lange McCarthy-Road, welche den Namen “die schlechteste Strasse Alaskas” trägt, erreichbar. In Kennicott/McCarthy kann eine stillgelegte Kupfermine besichtigt werden oder man kann eine der zahlreichen Freizeitaktivitäten ausüben wie Bergwandern und Bergsteigen, Mountainbiken, Vogel- und Wildbeobachtung, Sportfischen, Jagen, Reiten, Rafting und Kajakfahren, Eisklettern und Flightseeing.
 

PARA TOURS
Seftigenstrasse 201
Postfach 220
3084 Wabern/Bern
Schweiz

Tel +41 31 960 11 60
Fax +41 31 960 11 61

www.para-tours.ch